

© Holger Schmidt * August-
Rassebeschreibung Siamesen
Es handelt sich um schlanke, hochbeinige und elegante Katze mit langgestrecktem und geschmeidigem Körper. Die Points, also die Ohren, Gesichtsmaske, Füße und der Schwanz in der jeweiligen Farbe gefärbt, die Augen, ihr Markenzeichen schlechthin, sind immer blau. Weitere Merkmale sind der lange röhrenförmige Rumpf und ein langer Schwanz. Der Kopf sollte im ausgewogenen Größenverhältnis zum Körper stehen. Siamkatzen sollen schlank, jedoch niemals knochig wirken. Durch Veränderungen und gezielte Zucht unterscheidet sich die Siamkatze heute deutlich von ihrer Halbschwester, der Thaikatze. Diese wird oft für eine Siamkatze gehalten oder als Siamkatze alten Typs bezeichnet. Es handelt sich dabei jedoch um eine inzwischen eigenständige Rasse, welche aus einer etwas anderen Philosophie dessen entstand, wie eine Siamkatze aussehen sollte. Somit ist der Ursprung beider Katzen derselbe, ihr heutiges Aussehen aber trennt die beiden Rassen. Im Gegensatz zur Siamkatze wirkt die Thaikatze weniger schlank und der Kopf ist rundlicher.
Fest steht, dass Siamesen schon immer zum Schlankformtyp der Katzenwelt zählten. Dies geht eindeutig aus den Archiven der Siamese Cat Society of America (USA) und The Siamese Cat Association (England) hervor.
Alle Siamesen werden mit weißer Fellfarbe geboren. Die typische Pointzeichnung der Siamesen entwickelt sich später, wobei die kälteren Körperpartien (Maske, Ohren, Schwanz und Beine) eine deutlich dunklere Färbung als der Rest des Körpers annehmen (Abzeichen oder Points). Bei kühleren Temperaturen dunkelt das Fell stärker nach als bei Haltung im Wärmeren.
Nach dem Buch "Kennst du diese Katzen" vom "Otto Maier Verlag Ravensburg" ist die
Siam Seal-
Außerdem gibt es noch die Siam Chocolate-
Eine Besonderheit sind weiße Siamkatzen, die in manchen Vereinen auch „Foreign White“ genannt wird. Diese sind wie die weißen Exemplare anderer Rassen auch, nicht zwingend von der genetisch bedingten Taubheit bedroht. Es gibt bei ihnen aber auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit für Taubheit.
© Eva-

Abronsius von Krolock